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FH Stralsund leitete internationales Treffen in Kaliningrad
Vom 23. bis zum 27. Februar fand unter Leitung der Fachhochschule Stralsund das dritte Treffen des Projektes „BalticMuseums 2.0“ in Kaliningrad, Russland, statt. Das Kaliningrader Museum of the World Ocean war Gastgeber der Arbeitssitzung. Inhaltlich beschäftigten sich die vier Meeresmuseen, die FH Stralsund und die Universität Stettin mit der Weiterentwicklung der gemeinsamen Strategie für online Aktivitäten und zukünftige Besucherleitsysteme der Museen.
Mit Hochdruck wird am Aufbau eines gemeinsamen Internetportals in fünf Sprachen gearbeitet. Begeistert waren alle Teilnehmer von einem speziellen Online-Bereich für Kinder, den die Stettiner Partner vorstellten. Zukünftig werden Museumsbesucher Ihre Erlebnisse beschreiben und die Museen online bewerten können. Touristen erhalten dadurch vorab wichtige Hinweise für ihre Reiseplanung. „Dazu gehört auch der Online-Verkauf von Eintrittskarten“, erklärt Prof. Dr. Michael Klotz, Leiter des Projektes an der FH Stralsund. Alle Partnermuseen erleben in der Hochsaison einen Besucheransturm, der mit Hilfe eines Online Ticket Systems besser gehandhabt werden soll. Diverse Buchungssysteme wurden durch die FH Stralsund untersucht, sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Derzeit laufen individuelle Abstimmungen mit den einzelnen Museen, um die Anforderungen und die technischen Gegebenheiten vor Ort zu analysieren.
Im Projekt „BalticMuseums 2.0“ werden innovative technische Informations- und Kommunikations-
lösungen für Meeresmuseen entwickelt. Neben der Erstellung der gemeinsamen Online Plattform sowie des Online Ticketing Systems beschäftigt sich das Team mit einem Konzept für ein zukunftsweisendes Besucherleitsystem. Mögliche Systeme wurden während des zurückliegenden Projekttreffens in Kaliningrad besprochen.
An der Fachhochschule Stralsund wird das Projekt durch das Stralsund Information Management Team (SIMAT) umgesetzt. Auch das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund wird als Mitinitiator des Projektes von der Zusammenarbeit mit den russischen, polnischen und litauischen Partnern profitieren. Die Europäische Union unterstützt das Projekt „BalticMuseums 2.0“ im Programm Südliche Ostsee mit einer Teilfinanzierung von knapp einer Million Euro. |