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SIMAT und Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund vereinbaren Entwicklungskooperation für eGuides im Städtetourismus
Am Mittwoch, den 17.03.2010, kamen Prof. Dr. Michael Klotz als Leiter des „Stralsund Information Management Team“ (SIMAT) an der Fachhochschule Stralsund und der Betriebsleiter der Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund, Herr André Kretzschmar, darin überein, auf dem Gebiet der elektronischen Führer, der so genannten eGuides, zusammenzuarbeiten und diese auf die besonderen Anforderungen des Städtetourismus auszurichten.
Elektronische Geräte werden im Städtetourismus den Megatrend der Individualisierung begleiten. In Stralsund wird diese Entwicklung aktiv vorangetrieben. Die durch das SIMAT entwickelten eGuides ermöglichen durch ortsabhängige Informationsbereitstellung standortbezogene Dienste (Location Based Services) und unterstützen als multimediale Besucherleitsysteme die individuelle Orientierung.
Während die Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund durch Mitarbeit bei der Anforderungsanalyse die Anwendungsentwicklung als Praxispartner maßgeblich bestimmt, werden die notwendigen technischen Anpassungen durch das SIMAT an der FH Stralsund vorgenommen und die Verwertungskette zusammen mit weiteren touristischen Partnern entwickelt.
Herr Kretzschmar zeigte sich erfreut darüber, im SIMAT einen lösungsorientierten Partner gefunden zu haben. Dabei betonte er die Chancen für die Region, mit Hilfe der eGuides touristische Wertschöpfungsketten nachhaltig in ein zunehmend einheitliches Auftreten zu integrieren. Um den Beteiligten in der Tourismusindustrie zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, soll ihnen über eGuides im Städtetourismus der Zugang zu einer qualitativ höherwertigen Dienstleistung eröffnet werden.
Prof. Klotz sieht die Kooperation als wichtigen Schritt, um die Betreuung der Besucherströme in der Hansestadt qualitativ zu verbessern. Besonders betont wurde von Prof. Klotz die Aufgeschlossenheit der Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund, die in ihrem Bemühen um eine ständige Verbesserung ihrer Arbeit auch innovativen Lösungsansätzen offen gegenüber steht. So waren am Ende alle davon überzeugt, gemeinsam die durch eGuides entstehenden Chancen im Städtetourismus aktiv nutzen zu können.
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